PSYCHIATRISCHES GESUNDHEITSZENTRUM OLDENBURG
PERSÖNLICHES BUDGET | AKTUELLE INFOS | STELLENANGEBOTE
Home | Kontakt | Impressum
ZMBR

Aktuelle Infos

Umzug unserer Werkstatt ProTechna und unser Verwaltung Pfauenstr. zum Ende des Jahres (15.03.2010)

Zum Ende des Jahres 2010 wird unsere Werkstatt ProTechna von der Burmesterstr. in die Ammergaustr. ziehen. Dort entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Stalling ein neues Wohn-Gewerbegebiet, welches von der Stiftung pro mente Oldenburg zum Teil für unsere Werkstatt und Verwaltung erschlossen wurde. Hier entstehen ein modernes Werkstattgebäude mit großem Lager vorzugsweise für den Berufsbildungs- und Arbeitsbereich unserer Werkstatt, u.a. mit den Bereichen Metallbau, Tischlerei, Fahrrad- und Industriemontagen, Lagerlogistik und Hauswirtschaft auch im Rahmen von Berufsqualifizierungsmaßnahmen des Berufsbildungsbereiches. Eine neue Kantine entsteht hierbei im ebenfalls auf dem ehemaligen Stallinggelände vorgesehenen neuen Verwaltungsgebäude spätestens zum März 2011. Die Abriss- und Neubauarbeiten sind zwischenzeitlich voll im Gange so dass wir zuversichtlich sind, den Zeitplan einzuhalten.

Der Umzug wurde erforderlich, weil die Pachtdauer im bisherigen Gebäude Burmesterstr. 5-7 zum Ende des Jahres 2010 nach nunmehr 15-jähriger Mietdauer beendet wird. Unsere ZmbR erhält hierdurch die Möglichkeit, ihr Leistungsangebot neu auszurichten, was den Teilnehmern und beschäftigten Mitarbeitern zu Gute kommen soll: In modernen Räumlichkeiten sollen möglichst viele attraktive Arbeitsplätze entstehen. Wir freuen uns auf diese Entwicklung.



Neue Prognos Studie: Die medizinische Rehabilitation Erwerbstätiger - Sicherung von Produktivität und Wachstum
Volkswirtschaft spart Milliarden durch medizinische Rehabilitation.
(11. September 2009)

Prognos-Studie belegt: Für jeden in die medizinische Rehabilitation investierten Euro gewinnt die Gesellschaft schon heute fünf Euro zurück. Der Netto-Nutzen könnte sich bis 2025 auf 23 Milliarden Euro vervierfachen.

Die medizinische Rehabilitation wird angesichts des demografischen Wandels, steigender Lebensarbeitszeit und zunehmender chronischer Erkrankungen künftig für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland stark an Bedeutung gewinnen. Sie spart der Volkswirtschaft schon jetzt Milliarden an Renten-, Arbeitslosen- und Krankengeldzahlungen, sichert Arbeitsplätze, erhält den Betrieben wertvolles Know-how, dringend benötigte Fachkräfte und vermindert deren krankheitsbedingte Fehlzeiten. Das zeigen die Ergebnisse der Studie „Die medizinische Rehabilitation Erwerbstätiger – Sicherung von Produktivität und Wachstum“ der Basler Prognos AG, die heute anlässlich des 6. Deutschen Reha-Tages veröffentlicht wurde.

Beeindruckender Spar-Effekt
Erstmals ist es mit der Untersuchung gelungen, den volkswirt­schaftlichen Beitrag der medizinischen Rehabilitation genauer zu beziffern. Anhand fünf ausgewählter Reha-Indikationen der Deutschen Rentenversicherung, die im Jahr 2005 rund 45 Prozent aller medizinischen Reha-Maßnahmen (365.000 Rehabilitanden) umfassten, berechneten die Prognos-Experten den Spar-Effekt. Danach ergaben gewonnene Berufstätigkeitsjahre und reduzierte Arbeitsunfähigkeitstage im Untersuchungsjahr einen Netto-Effekt von 0,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts oder 5,8 Milliarden Euro. Dem standen nur rund 1,1 Milliarden Euro an Ausgaben für die medizinische Rehabilitation gegenüber. Für jeden in die medizinische Rehabilitation investierten Euro gewinnt die Gesellschaft damit schon heute fünf Euro zurück.

Vervierfachung bei verstärkter Inanspruchnahme realistisch
In einem von den Forschern realistisch angelegten Szenario könnte sich der volkswirtschaftliche Nettonutzen der medizinischen Rehabilitation bis zum Jahr 2025 sogar auf 23,1 Milliarden Euro vervierfachen. Voraussetzung dafür ist allerdings, so die Studie, dass rehabilitationsbedürftige Versicherte die Leistungen der medizinischen Rehabilitation rechtzeitig nutzen können. Die Forscher fordern deshalb verstärkt aktivere Möglichkeiten zu erproben, um Versicherte frühzeitig zu einer Antragstellung zu bewegen und den Zugang zu Leistungen zu verbessern. Gleichzeitig seien intensivere Forschungen erforderlich, um die verbesserte Wirksamkeit der medizinischen Rehabilitation zu belegen.



Chancen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer - Zukunft der beruflichen Rehabilitation und Eingliederung bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Deutscher Rehabilitationstag 2009) (7.08.2009)

Die Deutsche Rentenversicherung Bund und das Zentrum zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation ZmbR gGmbH möchten im Rahmen des diesjährigen Deutschen Rehabilitationstages gemeinsam mit den Trägern der beruflichen Rehabilitation (Deutsche Rentenversicherung, Bundesagentur für Arbeit, ARGE Oldenburg), Vertretern des Arbeitgeberverbandes Oldenburg, des Arbeitsgerichts Emden, des Nds. Integrationsamtes und Rehabilitationsfachkräften künftige Förder- und Eingliederungsmöglichkeiten für Menschen mit Beeinträchtungen/ Behinderungen in Arbeit diskutieren

  • Welche Möglichkeiten bieten das betriebliche Eingliederungsmanagement ggf. im Zusammenspiel mit Leistungen der beruflichen und medizinischen Rehabilitation?

  • Welche Chancen bieten sich für Arbeitgeber und Arbeitnehmer?

Bei unserer diesjährigen Tagung geht es um die Zukunft beruflicher Eingliederungsmaßnahmen in einer alternden Gesellschaft, auch im Hinblick auf die Sicherung des Fachkräftepotentials.

Das vollständige Programm erhalten Sie per Download auf dieser Seite



Folgender Artikel ist am 03.05.2009 in der Sonntagszeitung OL erschienen




Deutscher Rehabilitationstag am 22.09.2009 (Vorankündigung 30.04.2009)

Unsere ZmbR plant derzeit den Deutschen Rehabilitationstag für Dienstag, den 22.09.2009 in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rentenversicherung Bund, der Deutschen Rentenversicherung Oldenburg-Bremen, dem Arbeitgeberverband Oldenburg, der Arbeitsagentur Oldenburg und der ARGE Oldenburg zum Thema
"Zukunft der beruflichen Rehabilitation und Eingliederung bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen - Chancen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ".
Informiert wird über aktuelle Möglichkeiten der Unterstützung beim Erhalt von Arbeitsplätzen sowie der (Wieder-) Eingliederung in Arbeit. Vorgesehen sind Referate und Grußworte durch die Deutsche Rentenversicherung Bund, die Deutsche Rentenversicherung Oldenburg-Bremen, den Arbeitgeberverband Oldenburg, den Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg, das Berufsförderungswerk Weser-Ems Bookholzberg und das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft. Bereits zugesagt haben Herr Joachim Thöne (Richter und Direktor des Arbeitsgerichts Emden), Herr Heinz Jakob, Dipl. Psychologe (Psychologieoberrat Arbeitsagentur Oldenburg a.D.), Herr Rüdiger Bangen und Herr Torsten Enneking (ZmbR gGmbH). Arbeitsgruppen sind u. a. zu den Themen des Rehabilitationszugangsrechts, des betrieblichen Eingliederungsmanagements, der Fördermöglichkeiten und der Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation geplant. Zielgruppen des Deutschen Rehabilitationstages sind interessierte Bürger, Fachkräfte der Kranken-, psychosozialen und rehabilitativen Versorgung, insbesondere aber auch Arbeitgeber der Region. Letztere haben die Möglichkeit, sich zu den aktuellen Rechtsfragen, zum betrieblichen Eingliederungsmanagement sowie zu Beschäftigungs- und Fördermöglichkeiten, ferner auch über mögliche Ansprechpartner zu informieren. Infostände zu den Leistungen der Förderung und Rehabilitation wie auch der Rehabilitationsträger sind vorgesehen.
Das Programm wird rechtzeitig versendet und auf unserer Homepage präsentiert.



Terminänderung der Vorträge des VPG (30.04.2009)
Bitte beachten Sie den aktuellen Terminplan auf der Homepage vom VPG. 
 www.vpg-oldenburg.de




Unterstützte Beschäftigung ab dem 1.06.2009 durch die ZmbR eröffnet behinderten Menschen neue Chancen für die Integration auf dem allgemeinen Arbeitsmark (15.04.2009)

Menschen mit Behinderungen können nunmehr ab dem 1.06.2009 im Rahmen einer individuellen betrieblichen Qualifizierung und unter besonderer Berücksichtigung ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt im Hinblick auf ein behinderungsgerechtes, sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis durch Rehabilitationsleistungen der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden. Nach dem Grundsatz "erst platzieren, dann qualifizieren" ermöglicht die individuelle betriebliche Förderung eine auf das Potential jedes teilnehmenden behinderten Menschen und an der betrieblichen Praxis ausgerichtete individuelle qualifizierende Unterweisung.
Die individuelle betriebliche Qualifizierung umfasst neben einer Orientierungsphase auch Phasen der Qualifizierung und Stabilisierung´sowie des Vermittelns von berufsübergreifenden Lerninhalten und Schlüsselqualifikationen einschließlich der persönlichen Weiterentwicklung. Hierdurch soll eine möglichst frühzeitige Erprobung im Betrieb durch eine begleitete Unterstützung ermöglicht werden.
Die individuelle Förderung des Teilnehmers beträgt grundsätzlich bis zu 24 Monate. Die Teilnahme kann um bis zu 12 Monate verlängert werden, wenn auf Grund der Art oder Schwere der Behinderung der gewünschte nachhaltige Qualifizierungserfolg im Einzelfall nicht anders erreicht werden kann und hinreichend gewährleistet ist, dass eine weitere Qualifizierung zur Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung führt. Sofern im Anschluss berufsbegleitende Hilfen erforderlich sind, so können diese beim zuständigen Integrationsamt beantragt werden.
Ihre Teilnahme erfolgt über die Vermittlung der Rehabilitationsberater der Bundesagentur für Arbeit. Informationen erhalten Sie ebenfalls über unseren Mitarbeiter, Herrn Torsten Enneking, Fachbereich berufliche Rehabilitation, Tel. 0441-2188220 bzw. demnächst auf dieser Homepage unter "Beruf und Integration".



Solandis gGmbH: ambulante Dienste im Oldenburger Land (25.03.2009)

Die Stiftung Kloster Blankenburg, der Psychiatrieverbund Oldenburger Land (Karl-Jaspers-Klinik Wehnen) und unser Zentrum zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation ZmbR gGmbH haben gemeinsam eine neue Gesellschaft für die ambulante psychiatrische Betreuung im Oldenburger Land gegründet. Psychisch Kranke und seelisch behinderte Menschen in der Region erhalten nunmehr die Möglichkeit koordinierter Hilfestellung im Anschluss an stationäre Behandlungs- bzw. Betreuungsleistungen zur Eingliederung in das persönliche Lebensumfeld. Ab der ersten Jahreshälfte 2009 werden sukzessive die Hilfsmöglichkeiten erschlossen, im Einzelnen werden wir Sie auf unserer Homepage informieren.



ZmbR gGmbH: Mittlerweile ca. 120 Förder- und Eingliederungsplätze zur Integration von Menschen mit seelischen Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (23.02.2009)

Die ZmbR gGmbH erweitert ihre Förderungsmöglichkeiten für Menschen mit seelischen Behinderungen im Hinblick auf die berufliche Integration. Schwerpunktmäßig haben sich neben den umfassenden Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung sowie der Beschäftigung im beschützten Rahmen nunmehr auch die Förderung der Eingliederung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt erweitert: das Rehabilitationszentrum RPK Oldenburg mit seinen 32 Plätzen zielt nach wie vor auf die Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit sowie die Entwicklung persönlicher Lebensperspektiven ab. Unsere Werkstatt ProTechna verfügt mittlerweile über ca. 25 externe Arbeitsplätze mit differenzierten Möglichkeiten der Berufsausbildung, Arbeits-erprobung und –eingliederung, mit dem Ziel regulärer Arbeitsverhältnisse. Unsere arbeitsdiagnostische Maßnahme DIA-AM mit 6 Plätzen bietet Ihnen darüber hinaus die Möglichkeit eines 3-monatigen Auslotens Ihrer beruflichen Fähigkeiten. Auch unsere neue Bildungsmaßnahme BEKOM (Start März 2009) bietet für 24 TeilnehmerInnen die Möglichkeit der individuellen Verbesserung ihrer Schlüsselqualifikationen über einen Zeitraum von ebenfalls 3 Monaten im Hinblick auf eine konkurrenzfähige Tätigkeit. Diese wurde im Rahmen eines von der Industrie- und Handelskammer Oldenburg zertifizierten Bildungsbausteines anerkannt, auf den Sie weiter aufbauen können. Unsere Schwesterfirma ProFil gGmbH bietet schließlich neben Praktika- und Arbeitserprobung mittlerweile 8 Arbeits- und Ausbildungsplätze des allgemeinen Arbeitsmarktes, Tendenz steigend! Sofern die Anspruchsvoraussetzungen hierfür bestehen begleiten wir Sie darüber hinaus im Rahmen medizinischer Leistungen des Rentenversicherungsträgers in einer unserer berufsbegleitenden Nachsorgemaßnahmen. Diese sind für ca. 20 TeilnehmerInnen gestaltet und dauern bis zu einem Jahr mit dem Ziel der Erhaltung Ihrer Erwerbsfähigkeit (RPK bzw. bei psychosomatischen Störungen IRENA). Unser Anliegen ist, dass Sie persönlich und beruflich in Ihrem Leben weiterkommen!




Institut für Weiterbildung (ifwb) mit neuer Berufsbildungsangebot BEKOM - Förderung der Berufskompetenz (2.02.2009)
Im Rahmen des neu eigerichteten Instituts für Fort- und Weiterbildung (ifwb) ermöglicht BEKOM-Berufskompetenz den Erwerb beruflicher Fähigkeiten auszubauen und neue Qualifikationen zu erwerben. Neben den berufsbezogenen Qualifikationen steht der persönliche berufliche Kompetenzzuwachs im Mittelpunkt der Maßnahme. Die Förderung Ihres beruflichen Selbstvertrauens und die Verbesserung Ihrer beruflichen Situation stehen hierbei im Vordergrund.

Ziel ist durch eine Erweiterung der beruflichen Fähigkeiten die Chancen der beruflichen Eingliederung zu erhöhen. Die Förderung schwerpunktmäßig im Bereich der Hauswirtschaft und der Lagerlogisitk wurde als Qualifizierungsmodul durch die Industrie und Handelskammer Oldenburg zertifiziert.

BEKOM bietet Beziehern von Arbeitslosengeld I und II die Möglichkeit, durch gezielte Weiterbildung berufliche Handlungsfähigkeiten zu erwerben und auszubauen. Voraussetzung ist, dass Sie einen Bildungsgutschein des zuständigen Kosten- / Rehabilitationsträger erhalten. Die Maßnahme beginnt für maximal 24 Teilnehmer über eine Dauer von 3 Monaten voraussichtlich im März / April 2009. Interessenten melden sich bitte unter ifwb@rehaverbundol.de


Vortragsreihe des Oldenburger Vereins zur Förderung der psychischen Gesundheit e.V. (1.02.2009)
Mittwochs von 19.00 bis 20.30 Uhr im PFL Oldenburg, Peterstraße 3

  • 14.01.2009 Schizophrenie – Was ist das eigentlich?
    Herr Dr. Lenz, Facharzt für Psychiatrie in der Karl-Jaspers-Klinik
  • 11.02.2009 Borderline - Persönlichkeitsstörung
    Herr Dr. Eberhardt, Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und psychotherapeutische Medizin
  • 11.03.2009 Depressionen
    Frau Schütz, Diplom-Psychologin in der Karl-Jaspers-Klinik
  • 22.04.2009 Ängste und ihre Bewältigung
    Herr Orzessek, Diplom-Psychologe im Sozialpsychiatrischen Dienst
    der Stadt Oldenburg
  • 13.05.2009 Doppeldiagnosen: Sucht und Psychosen
    Herr Dr. Petry, Psychiater und Psychotherapeut,
    Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes der Stadt Oldenburg
  • 10.06.2009 Kinder psychisch kranker Eltern
    Herr Dr. Koppe, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • 09.09.2009 Macht Wahn Sinn ? – Begegnung und Begleitung mit Verständnis
    Herr Bening, Diplom-Psychologe, Lehrbeauftragter und Dozent
  • 21.10.2009 Das Betreuungsrecht und Möglichkeiten der Vorsorge
    Frau Gehlenbeck, Diplom-Sozialarbeiterin im Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V.
  • 25.11.2009 Psychotherapie bei psychiatrischen Erkrankungen
    Herr Nolte, Arzt für Neurologie in der Karl-Jaspers-Klinik

Organisation: Psychiatriepolitischer Arbeitskreis der Angehörigen im VPG,
Oldenburg, Auguststraße 90, Telefon: 0441-776800

Die Vortragsreihe ist eine Zusammenarbeit des VPG mit der Karl-Jaspers-Klinik,
dem Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen
und dem Sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt Oldenburg

Die Teilnahme ist kostenlos. Spenden sind erwünscht.


Ärztenachrichtendienst vom 20.01.2009 (änd)
Leser initiiert Petition gegen Diskriminierung psychisch Kranker
Der änd-Forumsautor Dr. Oliver Biniasch fordert ein rasches Eingreifen gegen die „Stigmatisierung psychisch Kranker durch den Gesundheitsfonds“ - und hat eine entsprechende Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht. Im Internet kann der Text nun unterzeichnet werden. Konkret heißt es in der Petition unter anderem: „Der Deutsche Bundestag möge beschließen, der Stigmatisierung psychisch Kranker durch den Gesundheitsfond und das damit einhergehende Regelleistungsvolumen entgegenzuwirken. Dazu ist es notwendig , dass Menschen mit psychischen Erkrankungen ohne Aufbau von Barrieren die Behandlungszeit zugestanden bekommen, die sich an wissenschaftlichen Standards orientiert.“
© änd Ärztenachrichtendienst Verlagsgesellschaft mbH


Erfolg mit Designstiften (Bericht der NWZ, Freitag, 23. Januar 2009)
Stifte aus Stahl für den Weltmarkt kreiert - unter dieser Überschrift berichtete die NWZ in Ihrer Zeitung vom 23.01.2009 über die erfolgreiche Zusammenarbeit der Fa. Axel Huhold und unserer ProTechna. Axel Huhold und seine Frau Christiane Salomon erhielten den "Promotional Gift Award 2009", eine europaweit ausgeschriebene Auszeichnung für Werbeartikel. Konkret wurde der Preis für Design-Schreibgeräte ausgelobt, u.a. Stifte aus Baustahl die in unserer ProTechna produziert werden. Wir freuen uns mit Christiane Salomon und Axel P. Huhold über diese Auszeichnung.


Pressemitteilung des Niedersächsichen Sozialministeriums( Hannover, 7.01.2009)
Psychiatrieausschuss gehören Betroffenenvertreter direkt an

Sechs Besuchskommissionen wachen über Qualität der Einrichtungen

HANNOVER. Im Niedersächsischen Ausschuss für Angelegenheiten der Psychiatrischen Krankenversorgung hat es mit Prof. Dr. Andreas Spengler als neuen Vorsitzenden einen Führungswechsel gegeben. Erstmals gehören dem Gremium zudem Vertreter der Psychiatrie-Betroffenen sowie Psychologische Psychotherapeuten an.

Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann, die die 17 Ausschussmitglieder und ebenso viele Stellvertreter beruft, betonte die zentrale Aufgabe des Gremiums, die Qualität in der Psychiatrie zu sichern. "Die Arbeit der Besuchskommission in den Einrichtungen dient nicht nur der Kontrolle. Sie ist vor allem auch entscheidend, um Verbesserungen anzustoßen", sagte Ross-Luttmann. Der von den Mitgliedern einstimmig gewählte, neue Vorsitzende, Prof. Dr. Andreas Spengler, ergänzte: "Uns geht es auch darum, die Öffentlichkeit, die Politik und die Einrichtungen für die Rechte der Betroffenen und eine gute Versorgung zu sensibilisieren. Letztlich hängt die Qualität auch von der persönlichen Beziehung der Helfer zu den Betroffenen und von wechselseitigem Vertrauen ab."

Der Psychiatrieausschuss mit seinen sechs Besuchskommissionen überwacht landesweit die Qualität und rechtliche Belange in der psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung. Jährlich werden Kliniken, Heime, Sozialpsychiatrische Dienste und andere Einrichtungen besucht. Die Jahresberichte des Ausschusses an den Landtag dienen der sozialpolitischen Orientierung und Meinungsbildung und sind für die Einrichtungen ein Korrektiv.

Die Hälfte der Mitglieder des für die 16. Wahlperiode des Landtages neu zusammen gesetzten Psychiatrieausschusses sind neu in das Gremium berufen worden. Der bisherige Vorsitzende, Dr. Eberhard Höfer, konnte nach zwei Legislaturperioden nicht wieder gewählt werden. Er begleitet die Arbeit aber als stellvertretender Vorsitzender weiter.

Prof. Dr. Andreas Spengler gehört dem Gremium bereits seit 14 Jahren an. Der vormalige ärztliche Leiter des Landeskrankenhauses Wunstorf ist seit drei Jahrzehnten auch Experte in rechtlichen Aspekten der Psychiatrie.


Tagung aegw - BVDN - ZmbR : Ärztliche Gesundheitsversorgung im Kontext der Auswirkungen der Gesundheitsreform am 12.12.2008 im Oldenburger Landtag, 14:00 Uhr (03.11.2008)
Aus der Perspektive der Patientenversorgung heraus werden die Auswirkungen der unterschiedlichen Reformbeschlüsse unserer Bundesregierung kritisch betrachtet und diskutiert. Die Publizistin und Mitbegründerin der Initiative "Patient-informiert-sich" wird ihre kritische Betrachtung ihrer letzten Publikation "Der verkaufte Patient" darlegen. Eike Hovermann, MdB und Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, wird unter der Überschrift "der verwirrte Patient" darlegen, was ab dem 01.09.2009 alles auf Patienten und Ärzte zukommen wird. Den Ausblick über die Versorgung im Wettbewerb wird Dr. Frank Bergmann, Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Nervenärzte skizzieren ("der umworbene Patient"). Aus der Perspektive des Landesfachbeirates Psychiatrie wird Wolfram Beins im Kontext der Gesundheitsreform mit dem Titel "der verlorene Patient" die besonderen Versorgungsbedürfnisse chronisch kranker Menschen und deren Versorgungsnotwendigkeiten darlegen.Dr. Axel Brunngräber wird schließlich den Blick auf die geplante Gesundheitskarte (eCard) richten und unter den Titel "der gläserne Patient" die hiermit einhergehenden Probleme zur Diskussion bringen.

Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Ärztegenossenschft Nordwest, den Bundesverband Deutscher Nervenärzte und der ZmbR gGmbH veranstaltet. Eingeladen ist die Niedersächsische Ministerin Frau Mechthild Ross-Luttmann. Das Symposium wird von Dr. Hermann Munzel, Nervenarzt aus Weyhe eröffnet und von Rüdiger Bangen (ZmbR) moderiert.


Enge Zusammenarbeit zwischen der Karl-Jaspers-Klinik Wehnen, den Bezirksverband Oldenburg und der ZmbR gGmbH vereinbart (31.10.2008)
Die Träger der stationären Krankenversorgung, der stationären Wohnbetreuung sowie der ambulanten Eingliederungshilfe, beruflichen Förderung und medizinischen Rehabilitation werden in Zukunft ihre Leistungen im Interesse der psychisch kranken und seelisch behinderten Menschen enger aufeinander abstimmen. Dies soll durch eine sachgerechte Verzahnung und Weiterentwicklung aller notwendigen Hilfen erreicht werden.


Zertifizierungsaudit erfolgreich bestanden (27.10.2008)
Die Wiederholungsbegutachtung unseres Qualitätsmanagement gem. DIN EN ISO 9001:2000 wurde letzte Woche erfolgreich bestanden. Der Verlängerung unserer Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) steht nun nichts mehr im Wege. Gegenstand des Gutachtens war auch die Trägerzulassung nach § 8 der Rechtsverordnung zum SGB III (AZWV), mit der Weiterbildungsmaßnahmen für Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen durchgeführt werden können.

Die Begutachtung legte insgesamt 27 Verbesserungspotentiale offen, insbsondere im Bereich der Prozess- und Leistungssteuerung wie auch im Fehlermanagement. Angetrebt wird die "Business Exellence" im Jahr 2011 im Rahmen der nächsten Wiederholungsbegutachtung, mit der wir unsere Patienten, Rehabilitationsteilnehmer, Kunden und Geschäftspartnern noch zufriedener stellen können.


Tagesstätte: Erweiterung auf 25 Plätze (25.10.2008)
ab sofort stehen in unserer Tagesstätte Oldenburg an der Rudolph-Diesel-Str. in Osternburg 25 Plätze zur Verfügung. Damit kann nunmehr die z.T. unerträgliche Warteliste und die damit verbundene Unzufriedenheit zügig abgebaut werden und die Bedarfsgerechte Versorgung sichergestellt werden.


ProTechna: Fertigung von KFZ - Spezialkabel für Leoni (28.09.2008)
Im Produktionsbereich unserer Werkstatt ProTechna werden seit dem 01.10.2008 Spezialkabel für die Automobilindustrie konfektionniert. Die Fa. Leoni ist ein weltweit tätiges Unternehmen für Draht-, Kabel- und Bordnetzsysteme. Uns ermöglicht dies, ein weiteres Arbeitsfeld mit attraktiven Arbeitsplätzen bei steigenden Produktionszahlen für unsere Mitarbeiter zu erschließen.


Arbeitsdiagnostische Maßnahme DIA-AM (13.06.2008)
Die ZmbR gGmbH hat am 13.06.2008 den Zuschlag zur Auschreibung der Maßnahme DIA-AM durch die Bundesagentur für Arbeit erhalten. Zum 01.07.2008 wird ein Arbeitsmarktdiagnostisches Instrument für Menschen mit Behinderungen geschaffen. Ziel ist die Feststelllung der Eignung für eine konkurrenzfähige Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Hierfür steht insgesamt ein Zeitrahmen von maximal 3 Monaten je Teilnehmer zur Verfügung. Es geht hierbei um die Feststellung notwendiger Schlüsselqualifikationen auch im Rahmen von Praxiserprobungen. Die Zuweisung erfolgt über die Agenturen für Arbeit Oldenburg und Wilhelmshaven.